Identität Schweiz - Identité Suisse - Identità Svizzera

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Mist aus Lausanne

Das ist schlechter Dünger. Gemeint ist die Sackgebührpflicht. «Die Vermüllung des Ozeans ist zu einer grossen Gefahr für das Ökosystem Meer geworden.» Tiere verhungern mit vollem Magen. Solches und Ähnliches liest man zuhauf in vielen Medien.

Damit wurden die Befürchtungen der Sackgebührgegner, bezüglich Sauerei und Umweltbelastung, weit übertroffen. Weil Herdentrieb und Einheitsbrei, statt Logik und Vernunft, die Gesellschaft formen, soll es keine Ausnahmen geben. Lieber gemeinsam im Dreck ersticken als föderalistisch das oder die Probleme anpacken und lösen. Dass so ein Mist aus dem Bundesgericht kommt, ist kaum zu glauben. Soll über Auto-Ser− vice und den Reifendruck auch bald im Bundesgericht entschieden werden? Mir wird ganz übel.

Traurig, alle wollen - und sollen studieren, aber «wehe», wenn jemand selber denkt! Warum degradieren wir etwas zu Abfall, wenn es als Rohstoff und Energie verwendet werden kann? Mit immer mehr Gebühren und Gesetzen die Anständigen benachteiligen und bestrafen, das kann auf die Dauer nicht gut gehen. Würden wir uns in der eigenen Muttersprache verstehen, so wäre längstens klar, dass bei der Weitergabe von etwas Brauchbarem für den Spender etwas herausschauen muss. Natürlich, wenn Leute mit einem IQ von 118 und grösser so dumm sind, dass sie sich durch Gewalt und Schlägereien das Leben versauen und eingesperrt werden müssen, kann kaum erwartet werden, dass in den Kehrrichtsäcken die wertvolle Energie und Rohstoffe entdeckt werden. Sackgebühr und Finanzkrisen haben etwas Gemeinsames. Beides ist zum Nachteil der Anständigen. Bei der Sackgebühr wird zusätzlich noch die Umwelt belastet, siehe oben!

Also, der langen Rede kurzer Sinn (in allen Bereichen): Büros welche die Probleme bewirtschaften, sind zu schliessen. Die dadurch freiwerdenden Mittel und die Kräfte sind für die Lösung der Probleme einzusetzen! Übrigens, Eselsleiter für Überstudierte: Vieles von dem, was heute gedankenlos, als Abfall weggeworfen wird und wie oben erwähnt die Umwelt belastet, war früher unser Taschengeld. Es lohnte sich, etwas aufzuheben, wenn es auch kein Geldbeutel war. Aus Langeweile mussten wir weder mit «Sprayereien», noch mit anderem Blödsinn die Umwelt belasten. Natürlich waren auch wir unanständig. Wir erlaubten uns, selber zu denken – furchtbar – oder?

Hermann Wyss-Meier, Schneisingen